Aktuell Kriminalitätsstatistik: Deutlicher Anstieg der Auto-Diebstähle vor allem in Dresden

Wie das sächsische Innenministerium am Mittwoch aktuell meldet, gibt es den mit Abstand größten Zuwachs im Jahr 2009 im Bereich der Polizeidirektion Dresden, 893 Kraftwagen-Diebstähle kamen zur Anzeige, 338 mehr als im Vorjahr. +++

Die allgemeinen Diebstahlsdelikte machen mit 39,1 Prozent der gesamten Straftaten in Sachsen einen Kernbereich der Kriminalität aus.

Sie haben im Jahr 2009 um 6 873 Fälle und damit um 5,9 Prozent abgenommen und verdeutlichen den Abwärtstrend der gesamten Kriminalitätsentwicklung. Den höchsten Rückgang verzeichnen die Baustellendiebstähle. Diese gingen um rund 25 Prozent auf 1 830 Fälle zurück. Auch der Rückgang der Diebstähle aus Wohnungen um 4,7 Prozent auf 5 115 Delikte und der Diebstähle aus Büros, Lager oder Werkstätten um 10,2 Prozent auf 7 771 Fälle spiegeln den Rückgang der Diebstahlkriminalität wider.

Die Zahl der Diebstähle von Kraftwagen steigt nach jahrelangem Rückgang seit dem Jahr 2007 wieder an. Obwohl die Zahl der erfassten Fälle bei weitem unter den Dimensionen der 90er Jahre liegt, ist im Jahr 2009 eine deutliche Zunahme um 32 Prozent zu verzeichnen, das entspricht einer Steigerung um 937 auf 3 862 Fälle. Dabei verlief die Entwicklung unter regionalen Gesichtspunkten durchaus unterschiedlich. Den mit Abstand größten Zuwachs in diesem Phänomenbereich registrierte die Polizeidirektion Dresden, 893 Kraftwagendiebstähle kamen zur Anzeige, 338 mehr als im Vorjahr.

Im Bereich der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien wurden 869 Diebstähle erfasst, 293 (+ 50,9 Prozent) mehr als im vergangenen Berichtsjahr. Von Kfz-Diebstählen am geringsten betroffen ist die Polizeidirektion Südwestsachsen mit 170 erfassten Diebstählen, ein Fall weniger als im vergangenen Berichtsjahr.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Innern, Polizeiliche Kriminalstatistik 2009

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