AKTUELL: Skatehalle in Reick steht vor dem Aus

In einer alten Halle an der Lohrmannstraße 22 treffen sich seit zehn Jahren Skater regelmäßig zum Training. Die Miete, bisher in der Höhe von 600 Euro, wurde aus Eintrittsgeldern bezahlt. +++

Nun gibt es einen neuen Eigentümer, der die Halle sanieren und mit ansprechenden Sanitäranlagen ausstatten möchte. Das ist lobenswert. Leider hat das auch eine Erhöhung der monatlichen Miete um satte 1.000 Euro auf 1.600 Euro im Monat zur Folge. Damit steht die Halle vor dem Aus und die Dresdnerinnen und Dresdner hätten eine Möglichkeit zum Sporttreiben weniger.

In Dresden gibt es eine Sportförderrichtlinie, die das Sporttreiben der Dresdnerinnen und Dresdner ausdrücklich unterstützt. 

Unter Punkt 1 heißt es: „Aufgabe der kommunalen Sportförderung ist die Sicherung eines für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglichen qualifizierten und differenzierten Sportangebotes in Dresden. Die Landeshauptstadt Dresden erkennt mit der folgenden Richtlinie die hohe gesellschaftliche, soziale und gesundheitspolitische Bedeutung des Sportes, insbesondere des organisierten Sportes, als einen bedeutenden Bestandteil des Lebens in Dresden an. Die Landeshauptstadt Dresden gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie sowie der Verwaltungsvorschrift zum § 44 SächsHO Zuschüsse für die in dieser Vorschrift genannten Maßnahmen.“ 

Dazu erklärt Stadträtin Dr. Margot Gaitzsch, Mitglied im Sportausschuss:
„Zur Lösung des dargestellten Problems in der Skatehalle in Reick fordere ich Oberbürgermeisterin Helma Orosz auf, gemeinsam mit dem Sportstätten- und Bäderbetrieb und dem Kreissportbund Dresden eine Möglichkeit zu finden, die das weitere Betreiben der Halle auch nach der Sanierung sichert.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

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