AKTUELL: STOP and GO der Bauarbeiten an der neuen Messe-Trasse der DVB in Dresden

“Durch das Hochwasser und den außergewöhnlichen Winter wird das ohnehin angespannte Zeitmanagement zusätzlich belastet.“ Das ausführliche Interview mit DVB-Sprecher Falk Lösch hier im Internet unter www.dresden-fernsehen.de +++

 
Einen visuellen Eindruck von die Situation vor Ort im Ostragehege und an der DVB-Baustelle vermittelt das nachfolgende Video!

Was kann bei gefluteter Rinne überhaupt getan werden?
DVB-Sprecher Falk Lösch (DVB): „
Durch das Hochwasser und den außergewöhnlichen Winter wird das ohnehin angespannte Zeitmanagement natürlich zusätzlich belastet. Momentan kann noch keiner die weitere Verzögerung genau beziffern. Unser Bauleiter überlegt, ob von der vorhandenen Straßenbrücke aus an der neuen Bahnbrücke weitergebaut werden kann. Da ist aber meines Wissens noch keine Entscheidung gefallen. Die anderen Arbeiten an der Trasse wurden fortgeführt bzw. nach dem Tauwetter wieder komplett aufgenommen und verlaufen wie geplant. Da steht ja auch nichts unter Wasser. Vor der Messe (westliche Fahrbahn) läuft der Gleisbau und auch am künftigen Endpunkt rund um das ehemalige Brunnenhaus gibt es reichliche Aktivitäten. Die Gleisverbindung auf der „Festlandseite“ ist schon gewachsen, der bzw. die Gleisbögen zwischen Vorwerkstraße und Friedrichstraße kommen ebenfalls wie geplant.“  

Wie ist der aktuelle Stand der aktuelle Arbeiten? Gibt es Bauverzögerungen?
DVB-Sprecher Falk Lösch:
„Wir hatten bisher eine kleine Verzögerung von geschätzten ein bis zwei Wochen. Die ergab sich u.a. aus Lieferschwankungen der bestellten Stahlträger. Das kann durch Technologieänderungen bzw. Vorziehen anderer Arbeiten kompensiert werden.“ 

Es soll jetzt ja wieder kälter und winterlicher werden. Wie geht dann weiter?
DVB-Sprecher Falk Lösch: „Wenn Sie mir sagen, wie viel Schnee und Wasser noch kommen, kann ich Ihnen sagen, wie es dann weitergeht. Aber mal Spaß beiseite, wenn uns das Wetter nach Rückgang des Hochwassers bauen lässt,  versuchen die Bauleute und unsere Kollegen vor Ort alles Menschenmögliche (und -unmögliche), um die Trasse noch rechtzeitig fertig zu stellen. Ein bisschen Schnee stört nicht, teilweise kann auch bis Minus sechs Grad gebaut werden. Dass der Zeitplan ohnehin ausgesprochen „sportlich“ ist, das wussten alle Beteiligten von Anfang an und das wurde auch immer wieder kommuniziert.“   

Ist das Ziel „Kirchentag 2011“ noch realistisch?
DVB-Sprecher Falk Lösch:
„Wir gehen trotz allem noch davon aus, auch wenn die zeitlichen Rahmenbedingungen nicht besser werden. Gegebenenfalls müssen wir vielleicht ein bisschen improvisieren, das heißt möglicherweise fehlen zur Eröffnung noch ein paar Teile oder die Haltestellen sind eventuell nicht komplett. Wir könnten dann aber schon mal fahren und erledigen den Rest im Laufe des Sommers „unter Verkehr“. Das scheint möglich. Hoffen wir nunmehr auf einen milderen Winter und weniger Niederschlag!“ 

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