AKTUELL: Warnung vor Eisflächen auf Gewässern – bei Betreten Lebensgefahr!

Landestalsperrenverwaltung warnt: Eisflächen nicht stabil +++ bei Betreten Lenebsgefahr +++ keinen geräumten Schnee in Flüsse und Bäche kippen +++

Wehre eisfrei halten – keine Schneemassen in Flüssen entsorgen  

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen warnt davor, Eisflächen auf Flüssen, Talsperren und anderen Wasserspeichern zu betreten. Vor allem durch die schwankenden Wasserspiegel ist das Eis nicht tragfähig. Bei Betreten besteht Lebensgefahr!  

Gerade auf Kinder haben zugefrorene Flüsse und Seen eine große Anziehungskraft. „Deshalb sollten Eltern, Lehrer und Erzieher die Kinder unbedingt über die Gefahren beim Betreten von Eisflächen aufklären“, empfiehlt Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Sieber. Da aus den Talsperren ständig Wasser an Wasserwerke und an die Industrie abgegeben wird, sinkt der Wasserspiegel. Niederschläge im Einzugsgebiet oder Tauwetter sorgen wiederum für einen Wasseranstieg. Wenn sich dann auf Stauseen eine Eisfläche bildet, ist sie durch das ständige Auf und Ab besonders instabil. So können sich bei sinkenden Wasserständen gefährliche Hohlräume bilden. Außerdem sind viele Staumauern mit einer Eisfreihaltungsanlage ausgestattet. Sie verhindert durch aufsteigende Luftblasen, dass sich eine geschlossene Eisdecke bildet, die die Stauanlage beschädigen kann. 

Des Weiteren weist die Landestalsperrenverwaltung darauf hin, dass Betreiber von Wehren und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen verpflichtet sind, diese auch bei Frost funktionstüchtig zu halten. Frieren die beweglichen Wehrverschlüsse sowie Steuer- und Regeleinrichtungen fest, können solche Anlagen ein Abflusshindernis bilden. Eisschollen bleiben hängen und türmen sich auf. Im schlimmsten Fall kann es zu Eisversatz kommen. Dabei entsteht ein enormer Druck, so dass die Standsicherheit der Bauwerke gefährdet sein kann.

Es ist ebenfalls davon abzusehen, Schnee in den Flüssen zu entsorgen. Der Schnee kann vereisen und zu einem gefährlichen Abflusshindernis werden, da er den Querschnitt der Flüsse verengt und sich an Querbauwerken wie Wehren und Brücken aufstauen kann.

Quelle: Landestalsperrenverwaltung

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