Aktueller Bericht zur Leipziger Kindergesundheit

Das Gesundheitsamt hat einen neuen Bericht zur Leipziger Kindergesundheit veröffentlicht. +++

Vorgestellt werden die Ergebnisse der jugendärztlichen Untersuchungen der vierjährigen Kinder in den Kindertageseinrichtungen, der Schulanfänger und der Schüler der zweiten und sechsten Klassen sowie der Schüler in Fördereinrichtungen im Untersuchungszeitraum 2006/2007 bis 2012/2013.  

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Teilnahme am Krankheitsfrüherkennungsprogramm für Kinder (sog. U-Untersuchungen) mit durchschnittlich rund 90 Prozent weiterhin als gut bewertet werden kann. Die seit 2008 gesetzlich verankerte zusätzliche Vorsorgeuntersuchung U7a wird zunehmend von den Eltern in Anspruch genommen.

„Der überwiegende Teil der Leipziger Eltern nutzt regelmäßig sowohl die Vorsorgeuntersuchungen als auch die Untersuchungsangebote des öffentlichen Gesundheitswesens, um ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen“, stellt Bürgermeister Thomas Fabian fest. „Das Gesundheitsamt wird weiterhin gezielt und stadtteilbezogen gesundheitsfördernde Projekte anregen.“

Auch der Impfstatus der Leipziger Kinder kann insgesamt als gut bewertet werden. Der Impfschutz bezüglich der neu hinzugekommenen öffentlich empfohlenen Impfungen in den vergangenen Jahren hat sich stetig verbessert, veränderte Impfempfehlungen und neu hinzugekommene öffentlich empfohlene Impfungen im Kindesalter sollten weiter bekannt gemacht werden und Eltern über den Nutzen der Impfung ihrer Kinder überzeugt werden.

Auffälligkeiten und Störungen der sprachlichen Entwicklung sind sowohl bei den Untersuchungen in den Kindertageseinrichtungen als auch bei den Schulaufnahmeuntersuchungen nach wie vor der am meisten dokumentierte Befundbereich. Dieser ist auch die häufigste Ursache für sonderpädagogischen Förderbedarf zu Schulbeginn. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen.

Im Rahmen der Untersuchungen der Schüler der zweiten Klassen werden Auffälligkeiten beim Sehen und des Stütz- und Bewegungsapparates sowie Allergien festgestellt. Gleiche Aussagen gelten auch für die untersuchten Schüler der sechsten Klassen.  (pm)