Aladin und die Wunderlampe verzaubern die Oper Leipzig

Am 8. November feiert das Stück Premiere in der Oper Leipzig. +++

Wäre es nicht wunderbar, wenn man sich jeden Wunsch erfüllen könnte? Ganz egal, was es ist? Die Antwort auf diese Frage kennt ein junger Mann aus der Märchenwelt. Aladin.

Die Geschichte von dem Jungen mit der Wunderlampe ist wohl eine der berühmtesten aus „1001 Nacht“. Den meisten ist sie heutzutage wohl eher aus der Disney-Verfilmung bekannt. Was viele sicher nicht wissen, es gibt auch eine Oper des Märchens. Und für diese wird derzeit an der Oper Leipzig geprobt.

Wer an den Orient denkt, hat meist einen Basar vor Augen. Mit Menschen in herrlich bunten Gewändern und Häusern mit vielen architektonischen Verzierungen. Dieses Bild wollte Regisseurin Jasmin Solfaghari auch auf die Leipziger Opernbühne transportieren.

Die Oper orientiert sich stark an der Originalgeschichte. Aladin wird von einem Zauberer angesprochen, der behauptet sein Onkel zu sein. Und dass dieser seine Hilfe braucht. Aladin soll in eine Höhle gehen, um eine Lampe aus der Schatzkammer zu holen. Und das tut er auch. Allerdings gestaltet sich das Verlassen der Höhle als sehr schwierig, da er die Lampe nicht an den Zauberer aushändigt. Doch mit magischer Unterstützung schafft er es.

Durch Zufall sieht er später die Tochter des Sultans beim Baden und verliebt sich in sie. Mit der Hilfe seines Lampengeistes will er sie für sich gewinnen. Die Rolle der Prinzessin singt Paula Rummel.

Das Märchen ist zwar schon sehr alt, dennoch kann sich auch heute noch jeder hineinversetzen. Denn Wünsche, besonders wenn sie groß und unerreichbar scheinen, hat jeder Mensch. Leider haben wir keine Wunderlampe, um sie uns zu erfüllen. Doch dafür gibt es ja Märchen. Sie entführen uns für einen Moment in eine Welt, in der alles möglich ist. Und wenn auch Sie sich einmal wieder verzaubern lassen wollen, dann sollten Sie sich Aladin und die Wunderlampe in der Oper Leipzig nicht entgehen lassen. Premiere ist am 8. November.