Alaunpark in Dresden-Neustadt wird vergrößert

Am Donnerstag hat der Freistaat den „Russensportplatz“ an Dresden übergeben. Die Fläche umfasst 14 400 m² und kann vorraussichtlich im Frühjahr 2014 zur Nutzung freigegeben werden. +++

Der Freistaat Sachsen hat der Stadt nach intensiven Verhandlungen am Donnerstag den sogenannten “Russensportplatz“ übergeben. Die Fläche umfasst ca. 14 400 m².  Damit wird der Stadtratsbeschluss zur geplanten Westerweiterung des Alaunparkes aus dem Jahr 2011 erfüllt.
Im  nächsten Schritt wird das städtische Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft ein Planungsbüro beauftragen, gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt die im Beschluss vorgesehene Bürgerbeteiligung zu starten, bei der Wünsche für die künftige Parkgestaltung eingebracht und diskutiert werden können.
Parallel dazu werden die Ausschreibungen der ersten Maßnahmen zur Vorbereitung der Parkerweiterung erfolgen. Bis zum Ende diesen Jahres soll die Fläche durch das Umweltamt von den Altlasten und Schuttablagerungen befreit werden. Außerdem muss eine Entsiegelung vorgenommen und neuer Boden aufgetragen werden. Im Kaufvertrag mit dem Freistaat Sachsen hat die Stadt zudem verschiedene Pflichten übernommen, die den „Russensportplatz“ sicher von dem behördlich genutzten Standort an der Königsbrücker Straße abgrenzen sollen. Hierzu zählen die Umsetzung des Zaunes und die Errichtung einer Zufahrt, die später aber auch als Zugang zum Park dienen wird. Außerdem muss im Rahmen weiterer Untersuchungen ausgeschlossen werden, dass sich im Boden noch alte Munition befindet. Die Stadt hat für diese Maßnahmen insgesamt 400 000 Euro im Haushalt eingeplant.

Da die Flächen wegen der fehlenden Verkehrssicherheit und der Altlasten derzeit nicht gefahrlos nutzbar sind, bleibt der „Russensportplatz“ zunächst weiter eingezäunt, so dass eine sofortige Nutzung des Platzes durch die Öffentlichkeit noch nicht möglich ist. Voraussichtlich im Frühjahr 2014 kann der „Russensportplatz“ als  Fläche zur Nutzung freigegeben werden.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit