Albertinum erhält neue Lichttechnik

Dresden - Das Dresdner Museum rüstet aktuell auf LED-Technik um. Damit können rund 70 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Nach über 15 Jahren hatten die sechs beleuchteten Kunstwerke am oberen Gebäudeteil ihr Lebensende erreicht und mussten ausgetauscht werden. 

Die "nmd - Licht am Bau GmbH" verhilft der Außenseite des Albertinums wieder zu neuem, altem Glanz. Nach über 15 Jahren hatten die sechs beleuchteten Kunstwerke am oberen Gebäudeteil ihr Lebensende erreicht und mussten ausgetauscht werden. Nachdem im Januar die Bilder abgenommen, der Digitaldruck auf Spanntüchern erneuert und die ausgedienten Leuchtstofflampen gegen energieeffizientere LED-Komponenten ausgetauscht wurden, konnten fünf der sechs Elemente wieder an ihrem angestammten Platz an der Außenwand des Albertinums montiert werden.
"Abhängig von der Wetterlage können wir nächste Woche noch das sechste Bild auf der Seite der Brühlschen Terrasse montieren. Dann erstrahlt das Albertinum wieder in alle Richtungen", so der Geschäftsführer der nmd - Licht und Bau GmbH, Andreas Krawczyk.

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Allein durch den Einsatz der LED-Komponenten werden jetzt 70 Prozent der bisherigen Energiekosten einspart. Das Konzept dafür hat das Dresdner Unternehmen in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden entwickelt.
Im Jahr 2002 entwarf die Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann im Auftrag der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die auffälligen und sich dennoch perfekt in die Fassadenstruktur eingepassten Kunstwerke und setzte das Projekt im Winter desselben Jahres um.

Das Gebäude sollte im historischen Stadtgebiet sichtbarer werden. Seither ziehen die beleuchteten Bilder, welche allesamt Ausschnitte aus im Albertinum ausgestellten Kunstwerken zeigen, besonders in der Nacht die Blicke von Besuchern wie Touristen gleichermaßen an. Die Dresdner Vorgängerfirma Neon Müller agiert bereits seit 1926 erfolgreich im Bereich der Elektro- und Lichtinstallationen. Aufgrund des im Jahr 2008 fehlenden Eigenkapitals im Rahmen des Management-Buy-Outs stieg die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, ein und begleitet bis heute das deutschlandweite Wachstum des ehemaligen Familienunternehmens. Die SIB ist maßgeblich beteiligt an der Stärkung und Förderung der Wirtschafts- und Innovationskraft von Unternehmen aus der Region und unterstützt diese bei Wachstum und innovativen Projekten. "Bei unserer Beteiligung für die nmd - Licht am Bau GmbH handelte es sich um eine ganz klassische Förderung zur Unternehmensnachfolge", so SIB-Geschäftsführer Christian Müller. "Wir sind stolz darauf, welche Entwicklung das Unternehmen in den letzten zehn Jahren genommen hat und freuen uns, dass Andreas Krawczyk und sein Geschäftspartner Tobias Krüger unsere Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllen."

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