Albertinum eröffnet am Samstag in Dresden

Nach 8 Jahren sind Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister ins Dresdner Albertinum zurückgekehrt. +++

6 Jahre hat die Sanierung des Albertinums gedauert – jetzt erstrahlt es wieder in neuem Glanz. Morgen wird das Museum seine Pforten für die Besucher endlich wieder öffnen.

Letzte Handgriffe im Albertinum, bevor am Samstag die Besucher erstmals wieder die Skulpturensammlung und die Galerie Neue Meister zu Gesicht bekommen. Vor 8 Jahren hatte das Augusthochwasser die Ausstellungsräume schwer beschädigt – die Kunstwerke aber konnten rechtzeitig gerettet werden. Nach umfangreicher Sanierung und Neugestaltung des Hauses sind sie nun ins Albertinum zurückgekehrt. Insgesamt 51 Millionen Euro hat der Umbau gekostet.

Die sogenannte Arche – einst offener Innenhof, jetzt befinden sich hier Werkstätten für die Restauratoren und umfangreiche Depots für die unersetzliche Kunstwerke – in 17 Metern Höhe sicher vor künftigen Hochwasserkatastrophen. Darunter ein großzügiger Innenhof mit Cafe und Buchladen.

Im Erdgeschoß die neue Skulpturenhalle mit 125 Meisterwerken – neben Rodins Denker oder Degas Tänzerin haben hier auch moderne Werke ihren Platz gefunden. In drei großen Schaudepots ist unter anderem die Antikensammlung untergebracht – weitere Skulpturen finden sich im Mosaik- und im Klingersaal. Im zweiten Obergeschoß die Galerie Neue Meister, mit rund 300 Werken von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter, ein eigener Raum widmet sich der Künstlergruppe „die Brücke“ – Künstler mit sächsischen Wurzeln wie Dix, Baselitz oder Schmidt Rottluf haben in der Daueraustellung ihren Platz.

Ein Museum von Weltrang – freut sich Sachsens Kunstministerin. Ein großer Tag für Dresden und das Albertinum, weniger gut für Fußballdeutschland – selbst hier kam man am heutigen Trauerspiel nicht vorbei.

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