Albertpark statt Clara-Zetkin-Park – wie finden das die Leipziger?

Frühlingshaftes Wetter lädt gerne zu einem Abstecher ins Grüne ein. In Leipzig finden sich einige Parks, in denen ein Spaziergang oder Picknick genau das Richtige wäre – zum Beispiel im Clara-Zetkin-Park. Doch, wer die Seele im Clara-Park baumeln lassen will, sollte sich beeilen. Denn das ist vielleicht bald nicht mehr möglich.

Die Leipziger nennen ihn liebevoll den „Clara-Park“ , benannt nach Clara Zetkin, einer deutschen Politikerin und Frauenrechtlerin.

Ursprünglich bestand das Gelände aus dem Johannapark, dem Palmengarten, dem Volkspark Scheibenholz und dem Albertpark. 1955 wurden die Parkanlagen zusammengeschlossen und tragen seither den Namen „Clara Zetkin“-Park.

Das könnte nun bald Geschichte sein. Denn ein Leipziger Bürger schlägt vor, wieder zu den historischen Namen zurückzukehren und findet mit dieser Idee Anklang bei den Stadtvätern. Bei Leipzigs Bürgern stößt er damit allerdings nicht nur auf offene Ohren.

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Ob wir im nächsten Jahr durch den Clara-Park oder durch den König-Albert-Park spazieren, entscheidet der Stadtrat erst im Herbst.

Zuvor muss aber noch geklärt werden, welche Bereiche genau in den 50er Jahren zum Clara-Park zusammengefasst wurden.

Unsicher ist auch, ob die Bezeichnung „Clara-Zetkin“-Park vollständig verschwinden soll.

Unabhängig davon, wie die Entscheidung ausfällt, bleibt der Park aber ein wunderbarer Ort zum entspannen und sich treiben lassen.

+++ Schreiben Sie einen Kommentar zum Thema – wie finden Sie die Idee der erneuten Umbenennung? Clara-Park oder doch eher Albertpark? Ihre Meinung ist gefragt. +++