Alle an die Gießkanne! – Sachsens Bäume brauchen Wasser

Leipzig - Die dritte Dürreperiode des Jahres macht den Bäumen in den sächsischen Städten zu schaffen. Umweltverbände rufen daher dazu auf, den Baum vor der eigenen Haustür zu gießen.

Niclas Rosendahl packt mit an - Mit einer Gießkanne bewaffnet trotz der junge Leipziger der Sommerhitze und will seinen Stadtbaum vor der eigenen Haustür vorm Austrocknen bewahren. Im dritten Dürrejahr in Folge kann für die Bäume auf sächsischen Straßen jeder Liter Wasser enorm wertvoll sein.

Knapp 3.000 Stadtbäume mussten allein in Leipzig in den letzten Jahren aufgrund von Trockenheit gefällt werden. Gerade in Sachsen leiden die Bäume unter extremer Dürre. Die anhaltende Trockenperiode stellt das Ökosystem vor große Herausforderungen, wie die umweltpolitische Sprecherin des Umweltbundes Ökolöwen Friederike Lägel erklärt.

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Die Stadtverwaltung rief ebenfalls die Bürger auf, den Pflanzen in der eigenen Nachbarschaft etwas Wasser zu schenken. Bereits seit Mai werden Extra-Schichten gefahren, um die Bewässerung zu sichern. Die Ökolöwen rufen ebenso alle Sachsen auf, zur Gießkanne zu greifen. Niclas Rosendahl teilt sich die Mission Baumrettung mit seiner gesamten Hausgemeinschaft. Für den Einzelnen also wenig Aufwand, der sich aber garantiert lohnt. Damit auch im nächsten Jahr etwas Grün in der Stadt vor der eigenen Haustür erhalten bleibt.