Alleinerziehende Mütter in der Arbeitswelt

1.231 allein erziehende Frauen in Chemnitz leben von Hartz IV. Nicht immer einfach, bei einem Regelsatz von 347 Euro.

Für sie ist ein Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt besonders schwer, denn Arbeitgeber stellen sie oftmals nur widerwillig ein. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels muss es deshalb nicht nur in Chemnitz ein Umdenken geben.

Das Kulturhaus DAStietz in Chemnitz mit seinem versteinerten Wald stand heute ganz im Zeichen der Arbeitsmarktpolitik. Heinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur in Nürnberg, möchte aufmerksam machen, auf ein Thema, das zumindest viele Arbeitgeber gern unter den Tisch kehren würden. Aber angesichts von 14.557 alleinerziehenden Frauen allein in Sachsen geht das schlecht.

Mütter mit kleinen Kindern haben es schwer in der Arbeitswelt, eine Kinderbetreuung oder manchmal auch ein Schulabschluss als dringend notwendige Qualifikation fehlen ihnen. Bei der Bewältigung dieser Probleme sind sie selbst, auch die Kommunen mit ihrer Umsetzung des SGB II gefragt.

Talk: Heinrich Alt – Vorstand Bundesagentur für Arbeit

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