Altar der Dresdner Frauenkirche wird erstmals grundgereinigt

Für Reparatur- und Wartungsarbeiten ist das weltbekannte Dresdner Denkmal bis zum 16. Januar geschlossen. Seit Montagmorgen wird um den Altar herum ein riesiges Gerüst aufgebaut, um ihn zu reinigen. Sogar die ersten vier Sitzreihen wurden für die Wartungsarbeiten ausgebaut.+++

Impressionen zu den Arbeiten sowie ein Interview mit Thomas Gottschlich, Leiter der Kirchenbauverwaltung, sehen Sie im Video!

Der Altar in der Dresdner Frauenkirche erhält in dieser Woche seine erste Grundreinigung seit Eröffnung des Kirchenhauses vor zehn Jahren. Seit Montagmorgen wird um ihn herum deshalb ein riesiges Gerüst aufgebaut.

Bis zum 16. Januar putzen, schleifen, streichen und polieren etwa 40 Menschen das Dresdner Denkmal auf hochglanz, damit es ab der kommenden Woche für Besucherströme aus der gesamten Welt wieder öffnen kann.

Für kleinere Reparaturen und Reinigung des Bodens wurden erstmals auch die ersten vier Sitzreihen ausgebaut. Für Konzerte mit einem größeren Orchester geschieht dies normalerweise höchstens zehn mal innerhalb eines Frauenkirchenjahres.
Über 20 Millionen Menschen haben die Dresdner Frauenkirche in den ersten zehn Jahren besucht. Um die Spuren dieser Menschenströme zu beseitigen schließt die Frauenkirche seit Eröffnung bereits zum neunten mal.
Nur in den ersten Wochen eines Jahres können die Wartungsarbeiten durchgeführt werden, weil dies die besucherschwächste Zeit ist.
Das Gotteshaus wurde mit Hilfe traditioneller Handwerksformen bis 2005 erbaut. Für Pflege und Instandhaltung sind deshalb erfahrene Handwerker gefragt. So führt die Stiftung Frauenkirche Dresden die Reparatur- und Wartungsarbeiten gemeinsam mit den Erbauerfirmen durch.