Altmarkt-Händler bangen um ihre Stände

Die Stadt will die Zahl der Imbissanbieter auf fünf beschränken. Das würde für einige der Kleinunternehmer das Aus bedeuten.+++

Kalt und verregnet ist der Dienstag in Dresden und trotzdem finden zahlreiche Kunden den Weg zu den Händlern auf dem Altmarkt. Auch die Eishändler und Imbissbudenbetreiber Michael Bäuerle und Günter Kuropka würden hier ab dem Frühjahr gerne wieder ihre Stände aufbauen, doch dazu könnte es nicht mehr kommen. Die Stadt will nur noch fünf Imbissbuden zulassen. Eine wirtschaftliche Katastrophe für die Kleinunternehmer.

Interview im Video mit Michael Bäuerle, Markthändler 
Interview im Video mit Günter Kuropka, Markthändler

Eigentlich sollte der Markt bereits in diesem Jahr geschlossen werden. Der Stadtrat gab aber noch mal eine Gnadenfrist bis Ende dieses Jahres. Für 2013 sollte dann ein neues Konzept her.

Unterstützung bekommen die Händler vom Grünen-Stadtrat Torsten Schulze. Er sieht Potenzial in dem zur Zeit defizitären Marktstandort. 

Interview im Video mit Torsten Schulze (B90/Grüne), wirtschaftspolitischer Sprecher

Am Donnerstag entscheidet der Dresdner Stadtrat über eine geänderte Marktsatzung.
Die Händler hoffen, dass sie danach auch Klarheit über ihre Standgenehmigungen bekommen. Denn bisher sind die befristet bis Ende Januar. Die Händler hängen also in der Luft.

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