Altmarktumbau – Striezelmarkt könnte 2020 ausfallen

Dresden - Die Sanierung des Dresdner Altmarkts könnte in den kommenden Jahren dazu führen, dass der Striezelmarkt nicht auf seinem angestammten Platz stattfinden kann. Laut Stadtverwaltung seien die Arbeiten allerdings notwendig, da das Stromnetz nicht den erforderlichen Bedarf des Marktes liefern könne.

Die Sanierung des Dresdner Altmarkts könnte in den kommenden Jahren dazu führen, dass der Striezelmarkt nicht auf seinem angestammten Platz stattfinden kann. Laut Stadtverwaltung seien die Arbeiten allerdings notwendig, da das Stromnetz nicht den erforderlichen Bedarf des Marktes liefern könne. Deshalb musste die Stadt in der Vergangenheit bereits auf benachbarte Hotels zurückgreifen. Zudem soll durch den Umbau des Platzes die Barrierefreiheit gewährleistet werden. Denn zur Versorgung der Stände und Händler mussten in der Vergangenheit zahlreiche Kabelbrücken errichtet werden. Abschließend müssen neue Glasfaserkabel verlegt werden, da das Mobilfunknetz zum Striezelmarkt regelmäßig zusammenbricht. Als Ausweichfläche für den traditionellen Weihnachtsmarkt ist der Ferdinandplatz angedacht. Frühlings- und Herbstmärkte hingegen könnten auf dem Neumarkt abgehalten werden. Zuletzt war der Altmarkt zwischen 2007 und 2009 umfangreich saniert worden. Für zehn Millionen Euro hatte der Platz neues Pflaster erhalten, Zudem wurden Anschlüsse für Strom und Wasser eingebaut.