Aluhut, Chemtrail und Dunja Hayali

Die AFD hatte am Donnerstag eine Landtagsdebatte zu einer deutschen Bargeldobergrenze angestoßen. Das wäre normalerweise auf Bundesebene zu diskutieren. In der aktuellen Stunde wollen die Politiker eigentlich dringende Themen der Sächsischen Bevölkerung aufarbeiten.

Aus der deutschlandweiten Debatte zu Bargeldobergrenze und Abschaffung der 500 Euro-Noten heraus, eröffnete die Partei einen Diskurs zum drohenden Aus des Bargeldes. Die Fraktionsvorsitzende Frauke Petry sieht bürgerliche Freiheiten bedroht.

Die Deutschen hängen an ihrem Bargeld: Durchschnittlich 103 Euro Bares haben Bundesbürger in ihrem Portemonnaie. Scheine und Münzen sollen mit der aktuellen Diskussion aber nicht aus dem täglichen Leben verschwinden. Es geht um eine Begrenzung der Höchstsumme bei der Bargeldzahlung sowie die Abschaffung eines ungewöhnlich hohen und im Alltag eher selten anzutreffenden Scheins. Zu entscheiden hätten das die Europäische Zentralbank und die Deutsche Bundesbank in Abstimmung mit der Bundesregierung.

Wieder stellt sich den sächsischen Landtagsfraktionen die Frage: Wie mit der AFD und ihren Diskussionen umgehen.

Derartige Debatten sind für alle Anwesenden zwar höchst unterhaltsam, allzu oft für den Freistaat allerdings wenig politisch relevant.