Am Aschermittwoch endet das Faschingstreiben, die Fastenzeit beginnt

Heilige Messen mit der Austeilung des Aschenkreuzes finden am Aschermittwoch, dem 17. Februar, in allen katholischen Gemeinden statt. In der Dresdner Kathedrale feiert Bischof Joachim Reinelt die Eucharistie um 18 Uhr. +++

Am Aschermittwoch endet traditionell die Faschingszeit. Nach den großen Umzügen am Rosenmontag und am Faschingsdienstag ist der Aschermittwoch ein Tag der Buße und der Besinnung vor Gott. Damit beginnt morgen die 40-tägige Fastenzeit. Diese dauert bis zum Osterfest.   Bereits seit dem 11. Jahrhundert werden Katholiken am Aschermittwoch in der Hl. Messe von den Pfarrern ihrer Gemeinde mit Asche bezeichnet.

Dabei spricht der Priester: „Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst“ oder: „Kehr um und glaub an das Evangelium.“ Asche gilt seit jeher als Zeichen der Buße und Trauer. Für den Aschermittwoch werden traditionell die geweihten Palmzweige des Vorjahres verbrannt. Schon seit dem 6. Jahrhundert fasten Christen 40 Tage lang zur Vorbereitung auf Ostern, ihr höchstes Fest. Dabei werden die Sonntage nicht mitgezählt, weil jeder Sonntag als kleines Osterfest gilt. Während Christen früher streng fasteten, beschränken sich heutzutage viele auf den Aschermittwoch und den Karfreitag, die in der katholischen Kirche als strenge Fasttage gelten. An diesen Tagen verzichten sie auf Fleischspeisen und gönnen sich nur eine Sättigung. Der Sinn der Fastenzeit liegt weniger darin, den Winterspeck loszuwerden, als vielmehr in dem Impuls, den eigenen Lebensstil zu überdenken und sich mehr Zeit für Gebet und Besinnung zu nehmen.  

Heilige Messen mit der Austeilung des Aschenkreuzes finden morgen, am Aschermittwoch, dem 17. Februar, in allen katholischen Gemeinden statt. In der Dresdner Kathedrale feiert Bischof Joachim Reinelt die Eucharistie um 18 Uhr. Die Kontaktstelle Orientierung und die Petrigemeinde gestalten um 19.30 Uhr in der Evangelischen Peterskirche zu Leipzig eine „Stunde der Besinnung zum Aschermittwoch für Glaubende und Konfessionslose“.           

Quelle: Bistum Dresden-Meißen
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