Am Ende nur Elfter

Nur eine Woche nach seinem 20. Geburtstag machte sich Eric Hübsch vom Team Sachsenring ein, wenngleich etwas verspätetes, Geburtstagsgeschenk selbst.

Beim zweiten IDM-Lauf 2010 in der Motorsport Arena Oschersleben sicherte sich der Lichtensteiner im strömenden Regen seine erste Pole Position. In beiden Zeittrainings bestimmte er das Geschehen an der Spitze des Rankings entscheidend mit und raste in seiner letzten Runde auf den besten Startplatz. Als Polesetter stand er natürlich vorm Rennbeginn im Mittelpunkt des Interesses. Fernsehleute, Fotografen und Journalisten versammelten sich rings um das Team Sachsenring. Lieber wäre Eric Hübsch sicherlich der Rummel um seine Person nach dem Rennen gewesen, doch dazu gab es schlussendlich keinen Anlass.

Start und Startrunde waren schon nicht gerade das Gelbe vom Ei und auch im weiteren Rennverlauf kämpfte er mehr mit dem Motorrad als mit den Gegnern. „Ich weiß auch noch nicht genau, was heute los war. Ich muss erst einmal das Datarecording auswerten. Leider sind wir heute Morgen beim Warm up mit dem falschen Setup gefahren, so dass wir nicht an der Trockenabstimmung arbeiten konnten. Im Rennen konnte ich einfach die Linie nicht halten und hatte aus den Kurven heraus keinen Schwung, so dass mir einer nach dem anderen innen durchgeschlüpft ist“, kommentierte er sichtlich enttäuscht seinen elften Platz. 

Die Zusammenarbeit mit dem Holländer Michael van der Mark in der IDM 125 wurde zwischen dessen Wild-Card-Einsatz im südspanischen Jerez und dem zweiten IDM-Lauf in Oschersleben im gegenseitigen Einvernehmen beendet.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar