Am Freitagabend, 23.30 Uhr, mussten die Feuerwehren von Grimma und den Nachbarorten zu einem Brand einer Lagerhalle der ehemaligen alten Mühle mit gepressten Strohballen in Großbardau ausrücken

Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte das Stroh bereits lichterloh. Die 58 Kameraden mussten das Stroh langsam kontrolliert abbrennen lassen. Da es bis unter die Decke gestapelt war, konnten die Ballen nicht auseinander gezogen werden. +++

Am späten Freitagabend, gegen 23.30 Uhr, mussten die Feuerwehren von Grimma und den Nachbarorten zu einem Brand einer Lagerhalle der ehemaligen alten Mühle mit gepressten Strohballen in Großbardau ausrücken. Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte das Stroh bereits lichterloh. Die 58 Kameraden mussten das Stroh langsam kontrolliert abbrennen lassen. Da es bis unter die Decke gestapelt war, konnten die Ballen nicht auseinander gezogen werden. Im linken Teil des Gebäudes standen Maschinen und Gerät, diese wurden glücklicherweise durch eine Brandmauer nicht in Mitleidenschaft gezogen. Dank stabiler Löschwasserversorgung aus einem Hydranten und dem nahen Dorfteich hatte die Feuerwehr die Lage nach etwa zwei Stunden im Griff. Wie hoch der Sachschaden insgesamt ausfällt, kann zum Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Auch besteht die Gefahr des Einsturzes der Lagerhalle. Genaueres müssen nun Statier ermitteln. Ebenfalls unbekannt ist noch die Brandursache. Es wird erwartet, dass Nachlöscharbeiten am Wochenende erforderlich sind. Auch die Bergung des Stroh und die Verbringung auf eine abgelegene Feldfläche zum endgültigen Löschen sei nicht unkompliziert, so ein Feuerwehrsprecher.