Am Montag ist Weltfernmeldetag

Über die Hälfte der sächsischen Haushalte verfügen über einen Internetanschluss.

  Telefone gehören heutzutage zur Grundausstattung der Haushalte. Bereits seit 2003 hat fast jeder private Haushalt in Sachsen (99 Prozent) ein Telefon, 1993 traf das nur auf 42 Prozent zu.

Im Jahr 2009 verfügten 57 Prozent der sächsischen Haushalte über einen Internetanschluss bzw. -zugang (zum Vergleich: 6 Prozent im Jahr 1998), im Bundesdurchschnitt waren es 73 Prozent. Über DSL-Anschluss gelangen die meisten Haushalte ins Internet. In Sachsen trifft das für 61 Prozent zu. Der Freistaat liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt von 75 Prozent. Nordrhein-Westfalen erreichte mit einem Anteil von 81 Prozent die Spitze.

Über einen Breitbandanschluss verfügten 42 Prozent aller sächsischen Haushalte. Damit lag Sachsen 2009 im Ländervergleich an vorletzter Stelle und weit hinter dem Bundesdurchschnitt von 60 Prozent. Am schlechtesten waren die Brandenburger mit 38 Prozent ausgestattet, die Schleswig-Holsteiner mit 67 Prozent am besten. Mit 83 Prozent der Breitbandanschlüsse blieb DSL in Sachsen wie auch in allen anderen Bundesländern die dominierende Art des Internetzuganges (Bundesdurchschnitt 92 Prozent).
Die Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008, die bundesweit aller fünf Jahre erhoben wird sowie aus der Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT) 2009, welche jährlich durchgeführt wird.