Amazon-Mitarbeiter streiken weiter

Zum dritten Mal in diesem Jahr wurde am Donnerstag in dem Betrieb gestreikt.

Beschäftigte der Frühschicht haben dabei ihre Arbeit niedergelegt.
Mitarbeiter der Mittel- und Spätschicht sind nicht zum Dienst
angetreten. Die Gewerkschaft ver.di fordert nach wie vor tariflich
geregelte Arbeitsbedingungen. Durchgesetzt werden sollen branchenübliche
1.013 Euro Weihnachtsgeld, 1.075 Euro Urlaubsgeld, eine 38 Stundenwoche und 6 Wochen Urlaub, so ver.di Verhandlungsführer
Jörg Lauenroth-Mago. Der Online-Händler habe zwar in den letzten drei
Jahren die Gehälter immer wieder erhöht. Allerdings zahle Amazon kein
Weihnachtsgeld und gewähre ab diesem Jahr nur noch 28 Urlaubstage.