Amazon wehrt sich gegen schlechten Ruf

Die Jobs in den deutschen Versandzentren des Internetriesen seien durchaus attraktiv, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem wurden laut Amazon allein in diesem Jahr 1.200 Menschen in Deutschland unbefristet angestellt. +++

Nach den lang anhaltenden Streiks bei  Amazon möchte der Versandhändler nun sein Image aufbessern.  In einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung beschreibt die Geschäftsführung die Arbeitsverhältnisse in  den deutschen Versandzentren als durchaus attraktiv.
So führt Amazon z.B. an im nun verstrichenen Jahr 1.200 unbefristete Stellen in Deutschland geschaffen zu haben.  Unausgebildete Neueinsteiger erhalten anfänglich durchschnittlich 10 Euro pro Stunde. Nach 2 Jahren werde das Gehalt dann auf etwa 12 Euro 50 angehoben.
Des Weiteren wirbt Amazon mit Boni, der Förderung von Weiterbildungen und anderen freiwilligen Leistungen.
Der Gewerkschaft Ver.di reicht das allerdings nicht aus, sie fordert weiterhin einen Tarifvertrag nach den Richtlinien des Einzel- und Versandhandels. Damit würden langjährige Mitarbeiter sogar über 16 Euro pro Stunde bekommen.  Amazon sieht sich aber eher als Logistiker – Ein Ende des Streits ist vorerst nicht in Sicht.