AMD Dresden: Investor-Wechsel

Ab März gehen große Teile des Dresdner AMD-Werk an arabische Investoren über.

Dafür haben sich gestern die AMD-Aktionäre in Austin/ Texas ausgesprochen. 

Dem Einstieg von Investoren aus Abu Dhabi bei AMD steht nichts mehr im Wege. Die Aktionäre stimmten der geplanten Ausgabe von Stammaktien und Optionsscheinen zu.

Damit sind alle Voraussetzungen für die Gründung der Foundry Company erfüllt. Sie soll sich künftig auf die Auftragsfertigung von Chips konzentrieren. Die Vertragsverhandlungen sollen AMD zufolge bis März abgeschlossen werden. 66 Prozent gehören dann dem arabischen Investor, der Rest verbleibt bei AMD.

Der Chiphersteller beschäftigt in Dresden 2700 Arbeitskräfte, die zu Monatsbeginn in Kurzarbeit gegangen sind. Als Grund dafür gilt die weltweit deutlich zurückgegangene Nachfrage nach Mikroprozessoren.

Unklar ist derzeit die Zukunft des Dresden-Chefs Hans Deppe. Nach Zeitungsberichten soll er wegen strategischen Differenzen vor der Ablösung stehen.

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