AMD prüft Kurzarbeit

  Der Chiphersteller AMD prüft derzeit Kurzarbeit für seinen Dresdner Standort. Eine endgültige Entscheidung solle in Kürze getroffen werden, so eine Sprecherin heute.

  Die weltweite Wirtschaftskrise ist auch am Dresdner Standort von AMD angekommen. Zumindest wird hier überlegt, ob auf Kurzarbeit umgestellt wird. Von der Entlassungswelle sei der Dresdner Standort mit derzeit 2700 Arbeitsplätzen aber nicht betroffen, sagte eine Sprecherin. Seit April vergangenen Jahres waren bei AMD in Dresden etwa 100 meist befristete Arbeitsverträge ausgelaufen, und nicht wieder besetzt worden. Mit einem neuen Geschäftsmodell will sich das Unternehmen künftig auf die Auftragsfertigung von Chips konzentrieren. Die Transaktion soll noch bis März abgeschlossen werden. 66 Prozent der neuen Halbleiterfirma sollen dann einem Investmentunternehmen aus Abu Dhabi gehören. Nach wie vor würden dann AMD-Produkte gefertigt, zudem sollen aber auch weitere Kunden gewonnen werden.

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