Amerikaner reisen gerne nach Sachsen

Fast 6 Millionen Gäste konnten in den sächsischen Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten im Jahr 2008 begrüßt werden.

Das waren 1,7 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. Die Gäste buchten 15,7 Millionen Übernachtungen, damit blieb jeder Gast durchschnittlich 2,7 Tage in einer Beherbergungsstätte. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes entsprach das einem Zuwachs um 1 Prozent bei den Übernachtungen, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb unverändert.

Einen großen Zugewinn an Gästen konnten die Reisegebiete Sächsisches Burgen- und Heideland, Sächsische Schweiz  sowie Oberlausitz/Niederschlesien verzeichnen. Die meisten Besucher kamen nach wie vor in die Städte Dresden (1,5 Millionen) und Leipzig (1 Million), hier war jedoch der Anstieg der Gästezahlen im Vorjahresvergleich geringer.

Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 4,8 Tagen verweilten die Besucher am längsten im Vogtland. Allerdings bedeuteten die 274 Tausend Ankünfte und die 1,3 Millionen Übernachtungen im Vogtland einen Rückgang um 4,2 bzw. 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich.  

Überdurchschnittlich stiegen die Ankunfts- und Übernachtungszahlen der ausländischen Gäste. Die  616 Tausend Ankünfte sowie die 1,4 Millionen Übernachtungen bedeuteten einen Zuwachs zum Vorjahr um 7,3 bzw. 9,2 Prozent. Spitzenreiter waren wiederum die Gäste aus den USA mit 69 Tausend Ankünften und 159 Tausend Übernachtungen. Ein beachtlicher Zuwachs ist auch bei den Besuchern aus Russland zu verzeichnen.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

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