Amerikanische Faulbrut bei einem Dresdner Bienenstand festgestellt

Ein Sperrbezirk wurde eingerichtet. Das betroffene Bienenvolk muss abgetötet werden.+++

Am 4. März wurde ein Bienenstand eines Imkers amtlich kontrolliert unter dem Verdacht des Ausbruches der Amerikanischen Faulbrut der Bienen. Die amtlich entnommenen Proben gaben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Untersuchung ab und stellten am 15. März die Amerikanische Faulbrut amtlich fest.

Es handelt sich bei dieser Bienenseuche um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Die Fachleute richteten einen Sperrbezirk ein. Gefahren für die menschliche Gesundheit bestehen jedoch nicht, Honig kann zum menschlichen Verzehr auch aus dem Sperrbezirk weiter abgegeben werden. Besondere Kennzeichnungen des Sperrbezirkes sind nicht erforderlich.

Der betreffende Imker ist informiert. Das verbliebene ebenfalls infizierte Bienenvolk ist abzutöten. Alle Imker, die Völker im bezeichneten Sperrbezirk stehen haben, sind aufgefordert, sich beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu melden. Alle Völker im Sperrbezirk sind amtlich zu untersuchen. Der Wortlaut der amtstierärztlichen Verfügung steht im Amtsblatt der Stadt Dresden, Nummer 12/2011 vom 24. März 2011.

Auch außerhalb des Sperrbezirkes ist jeder Imker verpflichtet, bei Verdacht des Ausbruches der Amerikanischen Faulbrut, dies beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Burkersdorfer Weg 18, Telefon (03 51) 4 08 05 11, Telefax (03 51) 4 08 05 13 oder per E-Mail an veterinaeramt@dresden.de zu melden.

Quelle: Stadt Dresden

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