AMI in der Vorbereitung

Kurzarbeit, Absatzschwierigkeiten und Produktionsstopps.

Keine Frage, die Wirtschaftskrise trifft die Automobilindustrie im Moment am härtesten. Auch die Auto Mobil International in Leipzig merkt das deutlich. Etliche Hersteller haben ihre Teilnahme an der Messe abgesagt. Das jedoch soll das Gesamtbild nicht trüben. Denn die AMI soll auch in Zeiten der Krise ein Erfolg werden.

Viel Optimismus war am Donnerstag, rund einen Monat vor dem Start der AMI zu spüren. Die Messe kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, dessen sind sich die Veranstalter sicher. Entsprechend zuversichtlich zeigten sich alle Beteiligten. Die AMI ist die wichtigste Kunden- und Käufermesse im ersten Halbjahr in Deutschland und das soll sie auch bleiben – trotz der Absage von einigen namhaften Fahrzeugherstellern. Die Messe ausfallen zu lassen, wie zum Teil gefordert, stand nie zur Debatte.

Interview: Wolfgang Marzin – Geschäftsführung Leipziger Messe GmbH

Zwar sind die Absagen von BMW, Volvo, Chrysler, Mitsubishi und Co. durchaus schmerzlich. Doch andere Hersteller dagegen wie Audi und Lexus erweitern ihre Ausstellungsfläche deutlich. Erfreulich ist, dass Nissan seine Absage zurückgezogen hat und jetzt doch ausstellt. Nach einjähriger Abstinenz wird Alfa Romeo wieder mit am Start sein und zu den Neuausstellern gehören Marken wie Bombardier und Pirelli. Fürs Auge wird ohnehin wieder genug geboten.

Interview: Wolfgang Marzin – Geschäftsführung Leipziger Messe GmbH

293.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr auf die AMI, das war Rekord. In diesem Jahr hofft die Messe auf die Umweltprämie und darauf, dass viele ihrer potentiellen Nutzer sich auf der AMI nach neuen Autos umschauen.

Interview: Wolfgang Marzin – Geschäftsführung Leipziger Messe GmbH

Am 28. März öffnen AMI und die Fachmesse AMITEC ihre Pforten. Spätestens dann wird sich zeigen, ob auch die Besucher der Krise trotzen.