Sachsen - Viele Eltern stoßen im Alltag an ihre Belastungsgrenzen. In der neuen Folge „Familienfragen“ wird darüber aufgeklärt, wann eine Kur sinnvoll ist, wie sie beantragt wird und welche Rolle Beratungsstellen und Krankenkassen spielen.
In der aktuellen Ausgabe von „Familienfragen – Das crossmediale Familienmagazin für Sachsen“ steht ein Thema im Mittelpunkt, das für viele Eltern immer wichtiger wird: Kuren für Mütter und Väter. Denn zwischen Alltag, Arbeit, Care-Arbeit und mentaler Belastung fragen sich viele: Wann ist eine Kur notwendig? Und wie läuft der Antrag überhaupt ab? Die eaf-Jugendredaktion hat dafür Stimmen und Erfahrungen aus ganz Sachsen gesammelt – darunter auch einen persönlichen Erfahrungsbericht, der zeigt, wie entlastend eine Auszeit sein kann und welche positiven Effekte sie auf den Familienalltag hat.
Aus fachlicher Sicht berichtete Carolin Hummel, Leiterin der Familienberatungsstelle der Diakonie Westsachsen in Glauchau. Sie schilderte, wie Eltern Anzeichen erkennen können, dass eine Kur sinnvoll oder sogar notwendig ist – etwa Überlastung, gesundheitliche Beschwerden oder dauerhaft hohe Stresslevel. Gleichzeitig erklärte sie, welche Unterstützung Beratungsstellen beim Kurantrag leisten können. Im Studio sprach Eva Brackelmann (eaf Sachsen e.V.) mit Daniela Kolbe, Vorsitzende des Verwaltungsrates der AOK Plus für die Versichertenseite und stellvertretende Vorsitzende des DGB Sachsen. Der Talk beleuchtete die Sicht der Krankenkassen: Wie wird entschieden, ob eine Kur bewilligt wird? Welche Rolle spielen Prävention, Gesundheitsförderung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?
Die Beiträge machen deutlich: Kuren für Mütter und Väter sind mehr als eine „Auszeit“. Sie bieten medizinische Unterstützung, stärken die psychische Gesundheit und helfen, langfristig die Stabilität des Familienlebens zu sichern.