Do., 16.07.2026 , 11:17 Uhr

Smart-City-Projekt soll Schäden im Asphalt frühzeitig vorhersagen

Sensoren sollen Dresdens Straßen schützen

Neue Sensoren messen Belastung und Temperatur, um Straßenschäden in Dresden frühzeitig zu erkennen.

Mit moderner Sensortechnik will die Landeshauptstadt Schäden an Dresdens Straßen künftig früher erkennen und verhindern. Dafür werden an fünf Stellen rund um die Innenstadt Messbalken in den Asphalt eingelassen. Sie erfassen die Temperaturen der Fahrbahn und das Gewicht vorbeifahrender Fahrzeuge – insbesondere schwerer Lastwagen. Mithilfe der gesammelten Daten soll prognostiziert werden, wie schnell der Asphalt altert und wann Reparaturen notwendig werden könnten.

Parallel untersucht bis September ein Spezialfahrzeug das Dresdner Straßennetz auf Schlaglöcher, Spurrinnen, Erhebungen und Risse. Die entwickelte Software soll anschließend als Open-Source-Lösung auch anderen Kommunen kostenlos zur Verfügung stehen. Das Projekt gehört zum Modellvorhaben „Smart City“ der Stadt Dresden und der Technischen Universität Dresden. Gefördert wird es mit insgesamt 1,3 Millionen Euro aus Mitteln der KfW und der Landeshauptstadt.