Ampelblitzer müssen nachjustiert werden

Chemnitz – Zwei Drähte haben in den vergangenen Monaten für Falschmessungen an drei stationären Rotlichtblitzern in Chemnitz gesorgt. Die Stadt muss nun nachrüsten.

Genau genommen handelt es sich um die sogenannte Induktionsschleife. Hier werden Drähte in der Straße verbaut, die einen vorgeschriebenen Abstand von 1,20 Meter haben müssen.

Das Problem: Bislang gab es von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zwei unterschiedliche Aufbauanleitungen. Nun hat sich die Behörde auf eine Anleitung festgelegt.

Ergebnis: Die Radarfallen an der Clausstraße, der Reichsstraße und der Bahnhofstraße messen nicht mehr für alle Fahrspuren korrekt. Bereits in der vergangenen Woche wurde deshalb je eine Spurüberwachung der betroffenen Anlagen abgeschaltet. Welche das sind, will die Stadt nicht bekannt geben.

Also Achtung: Chemnitzer müssen an den Ampelblitzern ihren Bleifuß weiterhin im Griff haben, denn eine Spur wird weiterhin kontrolliert.

Betroffen sind übrigens nur Blitzer des Typs „Traffiphot III“ vom Hersteller Jenoptik, die deutschlandweit zum Einsatz kommen.

Wer von so einem Gerät geblitzt wird, kann innerhalb von zwei Wochen Einspruch einlegen.