Anbieter von Schulessen verfassen Brandbrief

Chemnitz- Anbieter von Schul- und Kitaessen in Chemnitz haben heute einen Brandbrief veröffentlicht, in dem sie auf gestiegene Kosten aufmerksam machen.

© Sachsen Fernsehen

 

Nach zwei Jahren Corona-Pandemie und nun den Krieg in der Ukraine befänden sich die Anbieter am Limit, heißt es in dem Schreiben. In der Arbeitsgemeinschaft Chemnitzer Caterer sind CoWerk, Küchengeister, Frische Vielfalt, FUU Chemnitz und monk organisiert. Die Essensanbieter schreiben, dass sie seit zwei Jahren versuchten, die Schul- und Kitaversorgung aufrecht zu erhalten, teils auf eigene Kosten. Die Teilschließungen in der Corona Pandemie hätten mehr Schaden zugefügt als die Komplettschließungen. Die hohe Inflationsrate, der Mindestlohn von 12 Euro und gestiegene Kosten in Logistik und Versorgung würden zu einem Preis von 5 Euro fürs Schulessen führen. Die Chemnitzer Caterer rufen deshalb Stadt und Land auf, sofort die Verträge zwischen Caterern und öffentlicher Hand nachzuverhandeln.