Ancient-Trance-Festival ging harmonisch zu Ende

Nach dem magischen Abschlusskonzert von Annuluk ließen über 200 Besucher und Musiker gemeinsam die „goldene Zunge“, gemeint ist die Maultrommel, auf und vor der Bühne vibrieren.+++

In einer Abschluss-Zeremonie wurden die Elemente gewürdigt und das Publikum bildete eine große, tanzende Spirale. Der Regen, aber auch die Lust am Spielen und Tanzen wollte nicht enden und bis tief in die Nacht wurden im Teezelt Lieder aus aller Welt gesungen. Die Polizei kam ohnehin nicht zum Einsatz wegen Ruhestörungen oder einer anderen Problemlage.
 
Zufrieden koordiniert der Festivalleiter Andreas Kosmowicz nun den Abbau: „Es ist alles rund gelaufen und unsere 2000 Gäste, Musiker, Helfer und Organisatoren hatten eine erlebnisreiche, liebevolle Zeit miteinander.“
 
Eines der Highlights war die Band Airtist, die am Samstag Abend auf dem Schloss die Menge zum Springen brachten, und das alles mit dem Mund: Maultrommel, Didgeridoo und Beatbox (Mundschlagzeug) überzeugten auch viele Tauchaer, für die die Party viel zu früh vorbei war.
Sonne, Vollmond und Regenguß – für jeden war etwas dabei. Unter den vielen weiteren Angeboten – Kinderprogramm, Instrumentenkurse und -bauerstände, Massage- und Teezelte, Kunsthandwerker und Gaukler – war der Badezuber am Schöppenteich immer gut besetzt. Man munkelt, es seien Menschen auch im Schöppenteich geschwommen.
 
Zwar hat sich das Festival noch nicht gänzlich amortisiert, ist aber auf einem guten Weg: Vieles konnte in diesem Jahr schon effektiver als 2010 realisiert werden. Eine so seltene Festival-Pflanze wie diese braucht eben auch ihre Zeit zum Wachsen: sowohl in der Vor- und Nachbereitung, als auch auf den Bühnen. Spenden sind herzlich willkommen.