Angebliches Diebesopfer entpuppte sich als Verkehrssünder

Die Dresdner Polizei konnte gestern Nachmittag den vermeintlichen Diebstahl eines Motorrollers aufklären:

Zwei Beamten war an der Clara-Zetkin-Straße ein Motorroller aufgefallen. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, hatte der Rollerfahrer deren Ansinnen offenbar erkannt und fuhr plötzlich in eine andere Richtung davon. Die Polizisten folgten dem Roller bis zu einem Grundstück an der Clara-Zetkin-Straße. Der Fahrer ließ den Roller dort stehen und flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Grundstück.

Noch bevor die Anschrift des Rollereigentümers geprüft werden konnte, meldete ein Mann über den Polizeinotruf den Diebstahl seines Motorrollers von der Rabenauer Straße. Als er kurz darauf zur Anzeigenaufnahme im Revier erschien, verhielt er sich hektisch und nervös.

Der Beamte, welcher zuvor den Rollerfahrer verfolgte, befragte nun den Mann. Mit der Tatsache konfrontiert, dass die Statur des geflüchteten Rollerfahrers als auch des Anzeigenerstatters identisch ist, stellte sich der vermeintliche Diebstahl plötzlich ganz anders dar.

Der 30-Jährige Dresdner räumte ein, selbst mit dem Roller gefahren und vor den Beamten geflüchtet zu sein. Ein Diebstahl lag nicht vor. Grund für die Flucht war offenbar die fehlende Fahrerlaubnis.

Die Dresdner Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Vortäuschen einer Straftat.

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