Angela Merkel spricht auf Perspektivkongress in Dresden

  18 Jahre Deutsche Einheit – das sind 18 Jahre in denen im Osten Deutschlands viel passiert ist. Über diese Entwicklung und Perspektiven für die neuen Bundesländer wurde heute auf dem CDU-Perspektivkongress hier in Dresden gesprochen.

  Die Politprominenz gab sich heute in Dresden die Klinke in die Hand. In den EADS Elbe Flugzeugwerken fand sich die CDU zu ihrem Perspektivkongress Geteilt. Vereint. Gemeinsam zusammen. Schwerpunkt war die Annäherung der neuen an die alten Bundesländer. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach davon, Ostdeutschland in den nächsten 10 Jahren zu einer wettbewerbsfähigen und innovativen Region in Europa zu machen. So rücken die Belange der neuen Bundesländer in der CDU in den Vordergrund.

  Der Osten Deutschlands habe zwar in den letzten Jahren einen Schub erlebt, jedoch seien noch Reserven vorhanden. Dabei verwies die Bundeskanzlerin vor allem auf die wirtschaftliche Situation. Viele Großunternehmen siedeln sich noch immer in den alten Bundesländern an. Deshalb sollten die Strukturunterschiede zwischen Ost und West beseitigt werden. Draußen ging es um ganz andere Probleme. Der Deutsche Gewerkschaftsbund nutzte die Veranstaltung um auf die Mindestlohnproblematik hinzuweisen. Die Mitglieder protestierten vor den Werkstoren gegen die Ablehnung der CDU gegen den einheitlichen Mindestlohn von 7,50 Euro.