Anklage nach Bombendrohung

Chemnitz – In Chemnitz ist im Zuge einer Bombendrohung gegen ein Schnellrestaurant an der Zentralhaltestelle Anklage gegen einen Tatverdächtigen erhoben worden.

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Ein 17-Jähriger aus dem Raum Mittelsachsen wird beschuldigt, am 8. Februar telefonisch drei Drohungen ausgesprochen zu haben. Daraufhin musste das gesamte Gebäude evakuiert werden.

Umfangreiche Ermittlungen hätten den Tatvorwurf schließlich bestätigt, so die Polizei. Inzwischen habe der junge Mann die Tat auch eingeräumt.

Nun wurde gegen ihn Anklage am Amtsgericht Döbeln wegen der Störung des öffentlichen Friedens erhoben. Auf ihn könnten neben einer Verurteilung jedoch auch finanzielle Forderungen zukommen. So liegen nach derzeitigen Erkenntnissen zum Beispiel die Kosten  für den Einsatz im vierstelligen Bereich.