Anrechnung von selbstgenutztem Wohneigentum

In den letzten Tagen sind vermehrt Irritationen bei der Vermögensermittlung zur Berechnung des Arbeitslosengeldes II hinsichtlich des selbstgenutzten Wohneigentums aufgetreten.

Das sächsische Innenministerium weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass selbstgenutzte Eigentumswohnungen bzw. Eigenheime in angemessener Größe nicht als Vermögensgegenstand berücksichtigt werden. Sie geht davon aus, dass nach den Wohnbauförderrichtlinien durch öffentliche Zinszuschüsse gefördertes Wohneigentum, nicht die Grenze dieser Angemessenheit überschreitet. Eigentümern von Wohneigentum mit einer Darlehenbelastung, die ab Januar Empfänger des Arbeitslosengeldes II sind, wird geraten sich frühzeitig mit ihrem finanzierenden Kreditinstitut in Verbindung zu setzen.