Anteil an Omikron-Infektionen steigt bundesweit auf 89 Prozent

Deutschland - Die Virusvariante Omikron macht sich bundesweit bemerkbar. In der zweiten Kalenderwoche haben die Infektionen mit der Virusvariante 89 Prozent der gemeldeten COVID-19-Fälle ausgemacht, wie es im Wochenbericht des RKI steht. 

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Mit der „dominanten Zirkulation der Omikronvariante“ hat in Deutschland die fünfte Welle begonnen. Das schreibt das Robert Koch-Institut in seinem Wochenbericht von Donnerstag. Die Virusvariante Omikron macht sich bundesweit bemerkbar. So überwog in Deutschland in der ersten Kalenderwoche erstmals der Omikron-Anteil an den nachgewiesenen Corona-Infektionen. In der zweiten Kalenderwoche machten die Infektionen mit der Virusvariante 89 Prozent der gemeldeten COVID-19-Fälle aus. „Bundesweit gibt es hier jedoch noch große Unterschiede, der Anteil von Omikron liegt zwischen 16 % in Mecklenburg-Vorpommern und 96 % in Bremen.“ 

Laut RKI ergeben sich die deutlichen Unterschiede in den einzelnen Bundesländern aus „der unterschiedlichen Intensität von varianten-spezifischen Testungen in den einzelnen Bundesländern, den Verzögerungen in der labordiagnostischen Erfassung und Übermittlung, sowie der Ausbreitung ausgehend von Ballungsräumen“.

Das RKI rechnet mit einer starken Zunahme an Omikron-Infektionen in den nächsten Wochen. Diese Variante sei auch bei Personen, die geimpft oder genesen sind, leichter übertragbar. Außerdem verbreite sie sich schneller und effektiver, weswegen das RKI „die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch“ einschätzt.

Indessen waren in der zweiten Kalenderwoche in den meisten Bundesländern steigende Fallzahlen zu verzeichnen. Ebenso stieg die Zahl der positiv Getesteten an, genau wie die Zahl der PCR-Untersuchungen. Bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 14 Jahren hat sich die 7-Tage-Inzidenz in der letzten Woche verdoppelt.

Zum vollständigen Bericht des Robert Koch-Institut:  www.rki.de