Anti-Atom-Demonstration auch in Dresden

Bundesweiter Anti-Atom-Aktionstag, Demonstrationen in 21 deutschen Städten, auch in Dresden mit knapp 5000 Beteiligten. Warum aber in Sachsen, ein Bundesland ohne AKW´s. Die Hintergründe erfahren Sie hier. +++

Dass Atomkraft auch für die Dresdner ein Thema ist, wurde am Samstag bei der von, unter anderem, Gewerkschaften, Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen organisierten Demonstration klar.
 
Rund 5000 Atomgegner, angereist aus ganz Sachsen, versammelten sich vor dem Neustädter Bahnhof, um sich dem Demonstrationszug für einen baldigen Atomausstieg von der Neustädter auf die Altstädter Seite der Landeshauptstadt, anzuschließen.

Eine Demonstration gegen Atomkraft in Sachsen, ein Bundesland ohne Atomkraftwerke, könnte durchaus für Verwirrung sorgen, wäre da nicht das Energiekonzept der CDU-Regierung. 

Interview mit Sabine Friedel, SPD, Landtagsabgeordnete (im Video)

Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte die SPD ein neues Konzept, welches den Atomausstieg vorsah, erarbeitet. Und auch jetzt gibt es Vorschläge für die Umstellung auf erneuerbare Energien.
 
Interview mit Sabine Friedel, SPD, Landtagsabgeordnete (im Video)

Nachdem es in der vergangenen Woche schon Debatten rund um das Thema Atomausstieg im Sächsischen Landtag gab, ist die Opposition zuversichtlich.
 
Interview mit Sabine Friedel, SPD, Landtagsabgeordnete (im Video)

Die Demonstranten waren sich jedenfalls einig, der Ausstieg muss kommen und zwar bald. Und auch auf Bundeseben gibt es Hoffnung. Am Sonntag soll es im Kanzleramt zu einem Koalitionstreffen kommen, in dem vielleicht schon der Atomausstieg geregelt werden könnte. Über die Abschaltung der sieben ältesten Kernkraftwerke in Deutschland haben sich die Umweltminister von Bund und Ländern bereits am Freitag ausgetauscht.

Die Meinung der CDU-Fraktion sehen Sie am Montag in der Drehscheibe Dresden!
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