Antidiskriminierungsbüro Sachsen warnt vor „rassistischem Klima“ in Dresden

„Die Pegida-Demos in Dresden schaffen ein Klima der rassistischen Diskriminierung“, so Daniel Bartel vom Antidiskrimierungsbüro Sachsen e.V. auf einer Tagung im Haus an der Kreuzkirche in Dresden. +++

Die Diskriminierung von Migranten ist jetzt in Dresden im Haus der Kreuzkirche Thema einer Fachtagung des Antidiskriminierungsbüros Sachsen e.V. gewesen. Der Verein berät Menschen, die wegen ihrer Herkunft, Religion, des Geschlechts, des Alters oder anderer Eigenschaften benachteiligt werden.

Vor allem bei Zuwanderern sei der Handlungsbedarf groß, denn Migranten sind mit rassistischer Diskriminierung im besonderen Maße konfrontiert. Allerdings fehle es an umfassenden Hilfs- und Beratungangeboten für Betroffene.

Dass das Thema Zuwanderung gerade in Dresden aktuell ist, zeigen unter anderem die PEGIDA-Demos gegen eine mutmaßliche Islamisierung des Abendlandes, die montags in Dresden stattfinden. Allein mehr als 3000 Menschen beteiligten sich am Abend des 17. November an dem Aufmarsch durch die Dresdner Innenstadt.

Statements dazu von Daniel Bartel, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V.

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