Antikorruptionseinheit INES ermittelt

In der Affäre um die verschwundenen Millionen der Wohnungsgenossenschaft Glückauf Süd ermittelt jetzt die Antikorruptionseinheit INES gegen zwei ehemalige Vorstände.

Frank Wilhelm und Jürgen Zeibig sollen 14 Millionen Euro genossenschaftliches Anlagevermögen dem Immobilienkaufmann Thorsten Fuchs und dem Notar Erhard Lütt anvertraut haben, obwohl bereits seit Ende der Neunziger Jahre wurde gegen Fuchs wegen Betruges ermittelt wird.

Die 14 Millionen verlor Fuchs in Währungsspekulationen. Auch waren die endgültigen Verträge über die Anlage des Genossenschaftsvermögens mit der Firma andere, als die, die dem Vorstand der Glückauf vorgelegt wurden.

Im Zusammenhang damit sind Anfang April auch die beiden Vorstände Schulz und Flückschuh zurückgetreten. Das Ermittlungsverfahren gegen sie wurde eingestellt, trotzdem fürchten sie einen Vertrauensverlust.