Antrag auf EFRE-Mittel für City-Tunnel liegt bei EU-Kommission

Ein Großprojektantrag über Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE-II) für den City-Tunnel Leipzig ist jetzt vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) der EU-Kommission als oberster Genehmigungsbehörde übermittelt worden.

 Dort wird in den nächsten Wochen über die Freigabe des größten Teils der Mittel (insgesamt 97,2 Mio. Euro) entschieden. Es wird damit gerechnet, dass die ersten Zahlungen noch 2011 dem Projekt City-Tunnel Leipzig zufließen werden.

„Mit der Freigabe von EFRE-Mitteln gelingt es uns, das finanzielle Risiko für den Freistaat in erheblichem Maße zu senken. Ich gehe davon aus, dass die Mittel von der EU-Kommission zügig freigegeben werden“, so der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok. Der Erfolg des Mittelantrags bestimme maßgeblich über den sächsischen Finanzierungsanteil. Der Freistaat Sachsen habe deshalb umfassend an der Antragsbearbeitung mitgewirkt, so Morlok.

Die Fördermittel sollen beim Ausbau und der technischen Ausstattung der Stationen, dem bahntechnischen Ausbau und auf Grundlage eines vorgesehenen Ergänzungsantrages für die netzergänzenden Maßnahmen eingesetzt werden.