Arbeitsgericht: Ärger um E-Akte

Leipzig- Ein Jahr nach Einführung der elektronischen Akte am Arbeitsgericht Leipzig fällt ein erstes Fazit ernüchternd aus.

Ein Jahr nach Einführung der elektronischen Akte am Arbeitsgericht Leipzig fällt ein erstes Fazit ernüchternd aus. So habe die Belastung spürbar zugenommen, heißt es. Vor allem technische Probleme führten zu Verzögerungen im Arbeitsablauf. Das betreffe sowohl Richter als auch anderes Personal. Trotz dessen sei die Arbeitsfähigkeit uneingeschränkt gewährleistet. Seit Einführung der E-Akte verzeichnet das Arbeitsgericht mehr als 3.300 Eingänge, wovon nach eigenen Angaben bereits 2.300 im neuen Verfahrenswerg erledigt wurden.