Arbeitslosenquote ist in Sachsen gesunken

Im April waren in Sachsen über 10 000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet, als noch im März. Insgesamt waren 182 400 Frauen und Männer ohne Arbeit, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. +++

Im Vergleich zum April 2014 sind rund 12.800 weniger Menschen in den Arbeitsagenturen und Jobcentern arbeitslos gemeldet. Damals lag die Arbeitslosenquote noch bei 9,2 Prozent. „Die sächsische Wirtschaft profitiert von der guten konjunkturellen Entwicklung. Allein im April meldeten die Unternehmen im Freistaat Sachsen 9.600 neue Stellen. Das waren fast neun Prozent mehr als im April des vergangenen Jahres. Aktuell sind in Sachsen mehr als 26.500 freie Arbeitsstellen bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet. Das ist der höchste Stand seit über fünfzehn Jahren. Damit stehen für arbeitssuchende Frauen und Männer die Chancen auf eine neue Beschäftigung recht gut“, sagte Dr. Klaus Schuberth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).  Im April waren in Sachsen 182.352 Menschen arbeitslos gemeldet, 10.064 weniger als im März. Damit befindet sich die Arbeitslosigkeit deutlich unter dem Vormonatsniveau. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 12.807 Menschen weniger arbeitslos. Von den 182.352 arbeitslosen Frauen und Männern wurden 26,8 Prozent (48.837) im Rechtskreis SGB III von einer Agentur für Arbeit und 73,2 Prozent (133.515) im Rechtskreis SGB II von einem Träger der Grundsicherung betreut. Im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr sind sowohl in den Arbeitsagenturen, als auch in den Jobcentern weniger Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote belief sich im April auf 8,6 Prozent und ist damit zum zweiten Mal in einem April im einstelligen Bereich. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Quote um 0,6 Prozentpunkte. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung lag sie bei 2,3 und im Bereich der Grundsicherung bei 6,3 Prozent.   Im Februar 2015 waren in Sachsen nach ersten Hochrechnungen rund 1,502 Millionen Frauen und Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Mit einem Zuwachs von 19.000  hält der Beschäftigungsanstieg gegenüber dem Vorjahr an und liegt bei aktuell 1,3 Prozent. Den kräftigsten Beschäftigungsaufbau gab es im Verarbeitenden Gewerbe (plus 4.000) vor allem im Bereich der Metall und Elektroindustrie (plus 3.500). Auch im Bereich Verkehr und Lagerei (plus 4.000), in der Zeitarbeit (plus 3.700), im Gastgewerbe (plus 2.700) sowie im Bereich der Immobilien und freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 2.000) sind mehr Menschen beschäftigt als noch vor einem Jahr. Einen kräftigen Beschäftigungsaufbau gab es weiterhin im Sozialwesen (plus 1.900), im Handel (plus 1.800) und im Gesundheitswesen (plus 1.700).

Quelle: Bundesagentur für Arbeit / Regionaldirektion Sachsen