Arbeitsmarkt Jahresbilanz 2009

Der Arbeitsmarkt von Chemnitz ist durch die Wirtschaftskrise nicht so schwer belastet worden wie erwartet.

Das gab die Agentur für Arbeit am Montag in ihrer Jahresbilanz bekannt. So blieb der erwartet hohe Anstieg der Arbeitslosenzahlen für die zweite Jahreshälfte 2009 aus. Dennoch stiegen die Zahlen im Jahresdurchschnitt leicht an. In der Stadt waren von Januar bis November durchschnittlich knapp 16.500 Frauen und Männer ohne Arbeit. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 260 mehr.

Die Quote stieg dadurch um 0,3 Prozent von 13,1 auf 13,4 Prozent. Gründe für den glimpflichen Verlauf liegen vor allem in arbeitssichernden Maßnahmen vieler Unternehmen, so die Agentur für Arbeit weiter.
Dabei spielt vor allem die Kurzarbeit eine entscheidende Rolle.

Interview Konstantine Duscha – Leiterin Agentur für Arbeit Chemnitz

Allerdings wurde auch betont, dass eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt noch nicht in Sicht ist. Die Krise und der Wintereinbruch könnten schon bald zu einer Steigerung der Arbeitslosenzahlen führen.

Interview Konstantine Duscha – Leiterin Agentur für Arbeit Chemnitz

Ein wieder anziehendes Wachstum wird sich zudem nicht sofort spürbar auf die Zahlen auswirken. Erste Signale werden in diesem Fall aus dem Rückgang der Kurzarbeit und dem Anstieg der Zeitarbeit erwartet.

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