Arbeitszeit je Erwerbstätigen 2008 – Vogtlandkreis in Sachsen erneut Spitzenreiter

Der Sachsendurchschnitt bei der Arbeitszeit beträgt 1.465 Stunden, das entspricht umgerechnet 1,66 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen für das Jahr 2008. Der sächsische Durchschnittsarbeitnehmer verdiente 16,31 € pro Stunde.+++

1.499 Stunden beträgt die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit eines Erwerbstätigen im Vogtlandkreis. Damit ist dieser Kreis, wie im Jahr 2007, Spitzenreiter im Vergleich der sächsischen Kreise. Der Sachsendurchschnitt (1.465 Stunden) wurde im Vogtlandkreis mit 34 Stunden überboten, gefolgt vom Landkreis Meißen mit 1.486 Stunden. Das geringste Arbeitspensum je Erwerbstätigen wurde in der Kreisfreien Stadt Chemnitz mit 1.428 Stunden geleistet. In Sachsen wurden im Jahr 2008 von den rund 1,95 Millionen erwerbstätigen Personen fast 2,9 Milliarden Arbeitsstunden erbracht. Das waren 3,1 Millionen Stunden bzw. 0,1 Prozent mehr als 2007.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, entsprach das umgerechnet 1,66 Millionen Vollzeitarbeitsplätzen (Vollzeitäquivalente, VZÄ). Diese erhöhten sich um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2008 kamen in Sachsen auf 100 Erwerbstätige im Durchschnitt 84,8 VZÄ. Auch hier lag der Vogtlandkreis mit 86,3 VZÄ an der Spitze der sächsischen Kreise, gefolgt vom Landkreis Zwickau mit 86,0 VZÄ. Dagegen bildete der Landkreis Görlitz mit 82,4 VZÄ das Schlusslicht. Der unterschiedlich hohe Anteil der VZÄ hängt vom Umfang der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und der Teilzeitarbeit in den einzelnen Kreisen ab.

Bei den Bruttolöhnen und -gehältern der Arbeitnehmer je geleisteter Stunde hatten 2008 die Kreisfreien Städte die Nase vorn. Der sächsische Durchschnittsarbeitnehmer verdiente 16,31 € je geleisteter Stunde, dass entsprach 3,5 Prozent oder 56 Cent mehr als im Jahr 2007. Die Spanne der Verdienste reichte von 17,48 € in der Stadt Dresden bis zu 14,96 € je geleisteter Stunde im Erzgebirgskreis.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

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