Archäologische Funde im Quartier VIII

Auf dem Quartier VIII am Neumarkt zwischen Schloss und Verkehrsmuseum sind die Ausgrabungen fast abgeschlossen.

Ein großes Areal auf dem sich die Archäologen tummeln.
Auf dem 6000 Quadratmeter großen Gelände soll noch in diesem Jahr ein Hotel entstehen.
Deshalb müssen bis Mitte März die Ausgrabungen beendet sein.

Entdeckt wurden Kellergewölbe und Gefäße, die einiges über das mittelalterliche Leben in der Landeshauptstadt verraten.
Unter anderem sollen hier Fachwerkhäuser gestanden haben.

Die archäologischen Ausgrabungen weisen darauf hin, dass Menschen höheren Standes hier lebten. Einer von ihnen war der Sohn Christian des Ersten und später Matthäus Daniel Pöppelmann. Der Mann, der den Zwinger baute. Die Funde bringen viele Erkenntnisse über das Leben in der höheren Gesellschaft.

In den mittelalterlichen Latrinen fanden die Archäologen unter anderem Austernschalen.
Und die sind eigentlich ziemlich teuer. Ein Hinweis, dass es sich die Leute haben gut gehen lassen.
Aufbewahrt wurden diese Lebensmittel vermutlich auch in den Kellergewölben.
Einer davon soll wieder genutzt werden, wenn das Hotel steht.

Bis dahin gilt es noch einige verborgene Winkel zu erforschen. 

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