Architekturstudenten ärgern sich über Umzugspläne

Die Lernbedingungen für Architekturstudenten an der TU Dresden sind zur Zeit alles andere als optimal. Das sollte sich mit dem Umzug in den Fritz-Förster-Bau auf der Mommsenstraße ändern. Doch jetzt hat die Uni-Leitung diese Pläne umgeworfen. +++

Der Fritz-Förster-Bau auf der Mommsenstraße in Dresden. Hier sollte nach dem Umbau 2015 die Fakultät Architektur, die zur Zeit über den Campus verstreut ist, ein neues Zuhause finden. Doch dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen. Über den Sommer hat die Uni-Leitung umgeplant. Jetzt soll die Verwaltung an diesem Standort zusammengezogen werden. Die Architekten sollen in die August-Bebel-Straße ausweichen. Für den Fachschaftsrat ist das inakzeptabel.

Interview im Video mit Tilmann Ringat, Architekturstudent
Interview im Video mit Corinna Voigt, Architekturstudentin

Für TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen gibt es gute Gründe die Verwaltung auf der Mommsenstraße zu bündeln. Durch den Erfolg bei der Exzellenzinitiative und in Sonderforschungsbereichen haben sich Veränderung beim Platzbedarf ergeben. Nicht nur die Architekten sollen neue Räume bekommen.

Interview im Video mit Hans Müller-Steinhagen, Rektor TU Dresden

Das müsse letztendlich nicht die August-Bebel-Straße sein, dieser Standort werde zur Zeit geprüft. Am Dienstag Abend ist ein Gespräch zwischen Fachschaftsrat und Unileitung geplant. Die Studenten wollen sich dafür einsetzen, dass zukünftige Semester bessere Bedingungen vorfinden, als sie heute.

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