Archiv der Philharmonie jetzt digital zugänglich

Dresden - Die Geschichte der Dresdner Philharmonie ist jetzt online. Programme, Künstler und Daten des Orchesters sind jetzt kostenfrei zugänglich, Interessierte können historische Aufnahmen des Orchesters nachhören.

Ab sofort sind sämtliche Programmzettel und –hefte der Dresdner Philharmonie ab 1870 kostenfrei online verfügbar. Darüber hinaus wurden alle Konzerte des Orchesters seit seiner Gründung in einer sogenannten Konzertereignisdatenbank erfasst. Damit ist es möglich, online auch nach selbstgewählten Begriffen zu suchen. So ist es ab sofort z.B. kein Problem mehr, herauszufinden, wie oft Kurt Masur Beethoven dirigiert hat, welche Pianisten im Jahr 1921 zu Gast bei der Dersdner Philharmonie waren oder wann Herbert Kegel sein letztes Konzert gab. Seit 2015 arbeitet die Dresdner Philharmonie eng mit dem Archiv der Landeshauptstadt und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) zusammen, um ihre Archivbestände zu erfassen und anteilig zu digitalisieren. 6.400 Konzertporgramme sind nun unter www.slubdd.de/philharmonie einsehbar. Detailliertere Suchen zu den in den letzten 150 Jahren veranstalteten Konzerten sind unter https://performance.slub-dresden.de möglich. Dafür wurden 8.200 Konzertereignisse erfasst, in Kürze kommen noch einmal ca. 4.300 dazu.

Die Links zu den neuen Angeboten: 

Programmhefte: slubdd.de/philharmonie
Suchen: performance.slub-dresden.de
Tonaufnahmen: mediathek.slub-dresden.de

Außerdem stellte die Dresdner Philharmonie am Freitag ihre Bilanz vor. Die Auslastung der Veranstaltungen ist im Jahr 2019 um 2,5 Prozent auf 92,5 Prozent gewachsen. Es kamen 210.182 Besucher, das waren 20.000 mehr als im Jahr davor. Insgesamt wurden von der Dresdner Philharmonie 234 Veranstaltungen angeboten (2018: 196), davon allein 78 im Educationbereich. Die Zahl der Abonnenten ist konstant hoch, dabei ist ein wachsendes Interesse an Festplatz-Abonnements festzustellen (die meist altersbedingten Kündigungen wurden von neuen Abos kompensiert, insgesamt gibt es mehr Festplatzabonnenten als im Jahr zuvor (2018: 5.907, 2019: 5.991). Die Zahl der Wahlabonnenten hat sich dagegen um 267 auf 2.886 verringert. Die Anzahl von Fremdveranstaltungen im Konzertsaal ist von 98 auf 105 gestiegen, sie hatten 112.198 Besucher. Insgesamt betrug die Besucherzahl im Konzertsaal 313.458 (2018: 305.601).