Arztreport offenbart: Volkskrankheit Schmerzen

In Sachsen werden
mehr als 170.000 Menschen wegen chronischer Schmerzen behandelt – das
sind 4,2% aller gesetzlich Krankenversicherten.

Zu diesem Ergebnis kam der Arztreport 2016.

Diese erschreckenden Zahlen hängen zum größten Teil mit dem demografischen Wandel zusammen, meint der sächsische BARMER GEK-Chef Paul-Friedrich Loose.

Damit hat sich der Anteil von Patienten, die wegen chronischer Schmerzen in Behandlung sind in der letzten Dekade im Freistaat verdoppelt.

Um diesen Menschen zu helfen, setzen jetzt mehr und mehr Krankenhäuser auf den Ansatz der sogenannten multimodalen Behandlung.
Im Gegensatz zur unimodalen Behandlungsmethode werden dort nicht einfach Medikamente verschrieben, sondern ein ganzheitlicher Ansatz angestrebt.
Dr. med. Rüdiger Scharnagel vom UniversitätsSchmerzCentrum Dresden erklärt worum es beim multimodalen Ansatz geht.

Dabei arbeiten Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, sowie Psychologen eng mit dem Patienten zusammen.
Er betonte dabei auch, dass es wichtig sei chronische Schmerzpatienten nicht für verrückt zu erklären. Denn Psyche sei immer ein Bestandteil von Schmerz.

In Sachsen gibt es über 100 Ärzte mit der Spezialisierung auf schmerztherapeutische Behandlungen.
Die multimodale Behandlung wird in der Regel von den Krankenkassen übernommen – Patienten müssen aber viel Eigeninitiative bei einer solchen Behandlung mitbringen.

In Sachsen werden mehr als 170.000 Menschen wegen chronischer Schmerzen behandelt – das sind 4,2% aller gesetzlich Krankenversicherten.

Diese erschreckenden Zahlen hängen zum größten Teil mit dem demografischen Wandel zusammen, meint der sächsische GEK-Chef Paul-Friedrich Loose:

O-TON (170.000 sind echt viele)

Damit hat sich der Anteil von Patienten, die wegen chronischer Schmerzen in Behandlung sind in der letzten Dekade im Freistaat verdoppelt.

Um diesen Menschen zu helfen, setzen jetzt mehr und mehr Krankenhäuser auf den Ansatz der sogenannten multimodalen Behandlung.
Im Gegensatz zur unimodalen Behandlungsmethode werden dort nicht einfach Medikamente verschrieben, sondern ein ganzheitlicher Ansatz angestrebt.
Dr. med. Rüdiger Scharnagel vom UniversitätsSchmerzCentrum Dresden erklärt worum es beim multimodalen Ansatz geht:

O-TON (multi ist gut)

Dabei arbeiten Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten, sowie Psychologen eng mit dem Patienten zusammen.
Er betonte dabei auch, dass es wichtig sei chronische Schmerzpatienten nicht für verrückt zu erklären. Denn Psyche sei immer ein Bestandteil von Schmerz.

In Sachsen gibt es über 100 Ärzte mit der Spezialisierung auf schmerztherapeutische Behandlungen.
Die multimodale Behandlung wird in der Regel von den Krankenkassen übernommen – Patienten müssen aber viel Eigeninitiative bei einer solchen Behandlung mitbringen.

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