Aschewolke kommt: Auswirkungen auf deutschen Flugverkehr

Ein Vulkan auf Island spukt wieder eine enorme Aschewolke aus: Der Grimsvötn ist aktiv und hält der Flugverkehr in Westeuropa in Atem. Wie der Deutsche Wetterdienst bekannt gab, kommt es zu Störungen im Flugbetrieb innerhalb des isländischen, irischen, britischen und südskandinavischen Luftraums.

Nach den derzeitigen Modellberechnungen der zuständigen englischen Kollegen des VAAC (Volcanic Ash Advisory Centre im MetOffice) ist davon auszugehen, dass Aschewolke in den nächsten Stunden vor allem Teile des unteren Luftraums Nordwesteuropas bis sechs Kilometer Höhe tangieren werden. Störungen des Flugbetriebs innerhalb des isländischen, irischen, britischen und südskandinavischen Luftraums sind möglich. Ob auch die Küstenbereiche Deutschlands betroffen sein werden, ist noch unsicher. Zentraleuropa  ist  zunächst nicht betroffen, so die Experten vom Deutschen Wetterdienst.

Allen Reisenden Richtung Nordwest- und Nordeuropa wird empfohlen, sich mit ihren Fluggesellschaften in Verbindung zu setzen, ob die Flüge planmäßig starten und landen können. Für alle übrigen Flugverbindungen kann nach derzeitigem Stand Entwarnung gegeben werden.

Erst im letzten Jahr hatte eine große Aschewolke vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökul den Flugverkehr in Europa über mehrere Tage teilweise komplett lahmgelegt.